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Sparen: Warum sich Regelmäßigkeit automatisch auszahlt

Wer einen Teil seines Einkommens (für die Altersvorsorge) sparen will, hat dafür viele Möglichkeiten. Drei Faktoren spielen aber bei allen Sparwegen eine Rolle: Wie sicher soll die Anlage sein? Welche Ertragschancen gibt es? Und wie verfügbar bzw. liquide ist die Anlage? Die Gewichtung der drei Faktoren ist sehr individuell und hängt unter anderen vom Sparziel und der eigenen Risikoneigung ab. Daraus ergeben sich dann erst potenzielle und geeignete Lösungen.

Oft geht es aber auch um die verfügbaren Mittel, die nicht in jedem Monat gleich hoch ausfallen bzw. die Ausgaben, die nicht in jedem Monat gleich priorisiert werden. Da fällt das Sparen auch mal dem Konsumwunsch zum Opfer. Was menschlich nachvollziehbar ist, ist aus zwei Gründen fatal für den Vermögensaufbau. Zum einen rückt mit jeder ausgefallenen Sparrate das Sparziel in weitere Ferne. Zum anderen kann ein bestimmter Spareffekt nicht genutzt werden, wenn das regelmäßige Sparen unterbrochen wird.

Regelmäßige Sparrate empfehlenswert
Gemeint ist der sogenannte Cost-Average-Effekt. Einfach übersetzt der „Durchschnittskosten-Effekt“, der einen günstigeren Kurs beim Sparen an den Kapitalmärkten ermöglicht. Er entsteht aber nur, wenn man regelmäßig den gleichen Betrag investiert. Ein Beispiel soll den Effekt verdeutlichen.

Sparer A investiert monatlich 100 Euro in einen weltweit investierenden Aktienfonds. Je nachdem, wie der Kurs zum Zeitpunkt der monatlichen Sparinvestition ist, bekommt er dafür unterschiedlich viele Anteile am Fonds. Sparer B investiert in genau denselben Aktienfonds. Seine Sparrate ist monatlich aber nicht konstant, sondern er kauft pro Monat immer 5 Anteile am Aktienfonds, unabhängig des Kurses. Egal wie der Kurs verläuft – Sparer A wird am Ende weniger Geld für seine Anteile bezahlen als Sparer B – Dank des Cost-Average-Effektes.

Über die Dauer einer langfristigen Altersvorsorge entsteht so ein enormer, positiver Effekt, wenn die Anteile durchschnittlich günstiger erworben werden können. Kursschwankungen, die viele Sparer nervös werden lassen, macht sich Sparer A zum Vorteil, da er bei einem niedrigeren Kurs mehr Anteile für sein Geld bekommt. Daher sollte eine feste monatliche Sparrate eingeplant werden. Nicht nur, um das definierte Sparziel im Blick zu behalten, sondern um dieses auch deutlich kostengünstiger und mit einem höheren Ablaufergebnis erreichen zu können.

Noch wichtiger als der beschriebene Kosteneffekt ist allerdings, die private Altersvorsorge überhaupt zu starten. Lassen Sie uns daher zusammen schauen, welche Lösungen zu Ihren Sparzielen passen und wie Sie dabei den positiven Effekt des regelmäßigen Sparens voll ausschöpfen können.




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